Lucky man



sitzen

kühle Früchte

süßer Zauber

warmer Kaffee

heller Sandstein

goldenes Licht

flanierende Menschen

hasten vorbei

grimmig bis emsig

alles im Fluß

dazwischen, inmitten

ein Mann

the lucky man

Nachtfahrt

Durch die Nacht
Regentropfen funkeln wie Diamanten
Gebläse kämpft lautstark gegen Feuchte und Kälte
Von vorne rauschen 40 Tonnen heran
Brummen und Schütteln

Lichter der Häuser fliegen vorbei
Rote Leuchtfeuer blinken am Horizont
Der Motor singt sein Lied dazu
Bretthart und schwer prügeln die Gitarrenriffs
Die Einsamkeit bleibt auf der Strecke
mit jedem Meter
und jedem Auto das vorbeifährt
ins Dunkel.

Weiter!
Immer weiter Richtung Freiheit!
Irgendwo weit hinten
wo die Fahrbahn im Schwarz verschwindet

Ist sie dort -  die Freiheit?

Liebe, Hass, Tod

Liebe macht blind
was macht dann der Hass?
schärft er die Sinne?
bringt er den Spaß?

Gott predigt Liebe
der Teufel die Qual
der Mensch sucht sich`s aus
hat immer die Wahl

Was man auch tut
`s kommt Kummer und Not
selten die Liebe
und immer der Tod.

Vom Schreiben

Aus der Vielzahl der Wörter
die Besten suchen
die Richtigen finden
als Puzzle ausbreiten
probieren und drehen

meine Gedichte - bald Geschichte?


Wer weiß?
Oder denken alle:
"Was für`n Scheiß!"
Mir ist es gleich!
Ihr kriegt mich nicht weich,
wenn ich meiner Leidenschaft fröhn`!

Schreiben ist schön!

Das scheiß Gedicht

Geplapper ganz hinten
Geschnatter vor mir
dort hinten sitzt Freddy
und nuckelt am Bier.

Neben mir zwei Blondinen
belangloser Tratsch
Bedienung kommt näher
der Kuchen fällt - Platsch!

Passanten flanieren mit Kindern
allein
Das Gedicht wird nicht besser
ich lass` es jetzt sein.